Skalierung von Videokonferenzdiensten

Beginn: 
10.10.2020 - 10:00
Raumnummer: 
Block 2
Referent*in: 
Roland Alton
Zielgruppe: 
Business

Zum Lockdown stieg der Bedarf an Videokonferenzen. Bei der fairkom Gesellschaft ging die virtualisierte Jitsi Meet Instanz auf fairmeeting.net, die bislang nur von einigen fairapps Kunden genutzt worden war, jäh in die Knie. Wir berichten in diesem Vortrag von unseren Wegen und Irrwegen, Jitsi Meet zu skalieren.

Die zweite sehr beliebte Open Source Videokonferenzlösung BigBlueButton lässt sich nicht wie Jitsi Meet auf der Ebene der Videobridges skalieren, sondern erfordert vorgeschaltene Load Balancer. Wir berichten von dem von uns mitorganisierten BBB Summer Hackathon in München und was der Unterschied zwischen scaleit und BBBscale im Betrieb bedeutet. Zahlreiche Universitäten und Schulen und auch immer mehr Unternehmen setzen darauf. Denn DSGVO konforme Videokonferenzen sind seit dem Fall des Privacy Shield Datenschutzabkommens mit Skype, MS Teams oder Zoom juristisch nicht sauber realisierbar. Wir gehen dann noch darauf ein, welche der Plattformen sich für welchen Use Case besser eignet.

Roland Alton

Dipl.-Ing. Dr. Roland Alton-Scheidl leitet als promovierter Informatiker die fairkom Gesellschaft, einem Dienstleister für Lösungen auf Basis Freier Software mit Sitz in Dornbirn. Mit dem osAlliance Beraternetzwerk erarbeitet er für Unternehmen, NPOs und die öffentliche Verwaltung Open Source Strategien und begleitet die Umsetzung, etwa den Terminverwaltungsservice für die Öffentliche Verwaltung in Österreich TERMINO.gv.at, Identity Management Föderationen mit Keycloak oder hochskalierbare Videokonferenzsysteme.

Seine technische Expertise liegt bei digitalen Kollaborationswerkzeugen, er hat selbst Clusterlösungen für Jitsi oder BigBlueButton für den Bildungs- und Verwaltungssektor aufgebaut und weiter entwickelt. Er hat in den 90er Jahren Forschungsprojekte etwa an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften umgesetzt, unterrichtete 19 Jahre als Hochschullehrer an der FH Vorarlberg, präsentierte Open Source Lösungen bei der EU Kommission oder Standardisierungsvorschläge bei IEEE Events.

Er ist seit 2004 Sprecher für Creative Commons Austria und war sechs Jahre im Vorsitz der Kreativwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich tätig. Privat geht er gerne wandern, fährt Rad und verbringt Zeit mit der Familie.

 

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