Æ-DIR -- paranoide Benutzerverwaltung basierend auf OpenLDAP

Beginn: 
13.10.2018 - 10:00
Raumnummer: 
104
Referent: 
Michael Ströder
Zielgruppe: 
Profi

Ist Identity & Access Management mit Need-To-Know-Prinzip möglich? Ja!

Æ-DIR ist ein paranoides Identity & Access Management basierend auf OpenLDAP.

Im Gegensatz zu anderen LDAP-Servern muss für an Æ-DIR angeschlossene Systeme die Sichtbarkeit von Benutzern & Gruppen immer explizit (zweckgebunden) erlaubt werden. Dies erfolgt rein über Datenpflege in Æ-DIR.

LDAP-fähige Anwendungen müssen auch dank Schemakompabilität nicht speziell für Æ-DIR angepasst werden. Ein für Æ-DIR angepasste NSS-/PAM-Dienst aehostd ermöglicht die automatisierte Integration und performante Nutzung auch in grossen Server-Umgebungen.

Zudem wird die Administration auf mehreren Ebenen an kleine Benutzergruppen delegiert, um zu mächtige Stellvertreter-Rollen zu vermeiden. Dies macht auch Genehmigungsprozesse überflüssig. Strikte Vorgaben im System dienen der langfristigen Auditierbarkeit und somit als Grundlage für detaillierte Compliance-Prüfungen.

Durch Statusänderung auf "archiviert" kann dabei die Sichtbarkeit von Einträgen sehr stark eingeschränkt werden, um trotz der langfristigen Speicherung von Benutzerdaten (z.B. wg. GOB/GdPdU) ausreichenden Datenschutz (DSGVO) zu gewährleisten.

 

Michael Ströder

Michael Ströder hat an der Uni Karlsruhe Informatik studiert und arbeitet seit 20 Jahren als freiberuflicher Berater.

Seine Schwerpunkte sind Identity & Access Management (IAM) und angewandte Verschlüsselung.
Ferner ist er Autor bzw. Mitwirkender freier Software-Projekte rund ums Thema IAM und LDAP.