3-Tier System Administration

Beginn: 
27.11.2010 - 13:00
Raumnummer: 
Aula
Referent: 
Kurt Keller
Zielgruppe: 
Fortgeschrittene

Wenn man von der Verwaltung einer handvoll Server zur Verwaltung eines ganzen Datacenters übergeht, was meist ein schleichender Prozess ist, dann braucht es mehr als einen Stapel hardware, eine Schachtel voller Netzwerkkabel und ein paar Computerfreaks. Um nicht unterzugehen in der Menge an Server, welche es zu unterhalten gilt, dann braucht es viel Automation, ein gesundes Mass an Standardisierung und ein paar Richtlinien.

Hilti, ein grosser und weltweit tätiger Spezialist für die Befestigungstechnik, betreibt all seine wichtigen Systeme unter Red Hat Enterprise Linux. In die Planung des nächsten firmenweiten Hardware/OpenSource Stacks fliesst auch die weitere Standardisierung und Automation der Linux Infrastruktur ein.

In diesem Vortrag erklärt Kurt Keller, wie das aus der Programmierung bekannte 3-Schichten-Modell auf die Systemadministration angewendet werden kann. Er wird auch erläutern, wie Hilti damit die gesetzten Zeile erreichen will. Die Zuhörer lernen, wie ein strukturierter Ansatz in Verbindung mit ein paar Richtlinien helfen kann, die ständig wachsende Zahl von Systemen im Griff zu behalten

Kurt Keller

Nach mehreren Jahren in Japan und autodidaktischem Erlernen von UNIX nebenher, konnte Kurt Keller bei einer der grossen Bank in der Schweiz professionell in die UNIX Systemadministration einsteigen. Dort hat er über die Jahre hinweg einen grossen Teil der zentralen Infrastrukturservices geplant und aufgebaut, erst unter Solaris, später unter Linux. Die gesammte Linux Infrastruktur hat er von Grund auf geplant, gebaut und betrieben, sowie Tests mit zLinux durchgeführt. Schliesslich war er auch am Aufbau einer neuen AIX Infrastrukutr beteiligt.

Seit Mai 2009 arbeitet Kurt für Hilti, einem bekannten und weltweit tätigen Spezialist für die Befestingungstechnik. Zur Zeit führt er dort ein zentrales Konfigurations Management für Linux Server ein, modernisiert die Installations- und Updateprozeduren und hilft mit beim Design des nächsten firmenweiten Hardware/OpenSource Stacks, der auf Red Hat Enterprise Linux 6 basieren wird.