Open-Source-Entwickler in einer grossen IT-Firma - Ein Job wie jeder andere?
Open Source im Allgemeinen und der Linux Kernel im Speziellen wird zunehmend von Firmen weiter entwickelt. Dies bietet vielen Hobby-Entwicklern auch die Möglichkeit, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Wie unterscheidet sich nun einerseits diese bezahlte Tätigkeit von der freiwillligen Mitarbeit an FLOSS und wie andererseits die kommerzielle Open-Source- von der Closed-Source-Entwicklung? Im Rahmen meiner Dissertation habe ich 17 Linux-Kernel-Entwickler in grossen IT-Firmen zu ihrem Arbeitsalltag interviewt. Daraus ist eine Typologie von kommerziellen Open-Source-Entwicklern entstanden.
Die Typen sind: der "Pragmatische Ingenieur", der "Dialektische Informatiker" und der "Sozialromantische Hacker".
Alle Typen haben ihre Berechtigung, bieten jedoch unterschiedliche Chancen und Risiken für Entwickler, Firma und Community. Der Vortrag kann neben der eher wissenschaftlichen Betrachtung des Arbeitsumfelds eines Linux-Entwicklers im kommerziellen Umfeld auch ganz praktische Hinweise geben, für wen sich eine Anstellung bei einer grossen Firma anbietet und für wen eher nicht.






